Höhenangst lösen – mit Hypnose & modernster VR-Konfrontation
Höhenangst ist mehr als „ein bisschen mulmig“. Für viele wird sie zur echten Einschränkung: Schon der Gedanke an Höhe, offene Tiefen oder das Gefühl, „nicht sicher stehen zu können“, kann Stress im Körper auslösen – Herzklopfen, Zittern, Schwindel, Engegefühl, Fluchtimpuls. Und dann beginnt das, was Angst so hartnäckig macht: Vermeidung. Kurzfristig beruhigt das – langfristig wird die Angst stärker.
In meiner Praxis verbinde ich therapeutische Hypnose mit VR-gestützter Konfrontationstherapie (Virtual Reality). Das ist eine moderne, sehr gut steuerbare Form der Exposition: Du trainierst den Umgang mit Höhe in einer virtuellen Umgebung – realistisch, aber sicher, mit klaren Stufen und voller Kontrolle über Intensität, Perspektive und Tempo.
Warum VR bei Höhenangst so wirksam sein kann
Konfrontation (Exposition) ist ein zentraler Baustein, wenn es um spezifische Phobien geht. Das Problem im Alltag: „Echte“ Konfrontation ist oft schwer zu planen, manchmal zu intensiv – und nicht immer wiederholbar.
VR macht das Training deutlich einfacher:
- Du bestimmst die Dosis: Intensität, Distanz, Blickrichtung und Dauer lassen sich fein abstimmen.
- Sicherer Rahmen: Du bist körperlich in der Praxis, während dein Gehirn bereits auf eine sehr authentische Weise lernt.
- Wiederholbarkeit: Wir können die gleiche Situation mehrfach nutzen, bis dein System wirklich verinnerlicht: Ich kann das.
- Lernkurve sichtbar machen: Fortschritte werden spürbar, weil wir gezielt an genau den Reiz-Stufen arbeiten, die bisher schwierig waren.
- Transfer in den Alltag: Viele erleben, dass sich die neu gelernte Sicherheit anschließend leichter auf reale Situationen übertragen lässt.
Hypnose als „Turbo“ für die Konfrontation
Manche Menschen sagen: „Ich weiß rational, dass es sicher ist – aber mein Körper glaubt es nicht.“ Genau hier kann Hypnose stark unterstützen.
Hypnose ist dabei kein Zaubertrick, der Angst einfach „wegmacht“. Sie ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, in dem wir gezielt an den Mechanismen arbeiten können, die Höhenangst aufrechterhalten – zum Beispiel:
- automatische Stressreaktionen (Anspannung, Atem, Schwindel, Tunnelblick)
- innere Erwartungen („Gleich kippe ich um“, „Ich verliere die Kontrolle“)
- unbewusste Alarmprogramme („Gefahr!“), die schneller sind als dein Denken
- das Vertrauen in deine Selbststeuerung: Ich kann bleiben. Ich kann regulieren. Ich bin handlungsfähig.
In der Kombination bedeutet das: Du gehst in VR in machbaren Schritten – und bekommst gleichzeitig Werkzeuge, um dich in der Situation aktiv zu stabilisieren.
So könnte der Ablauf sein
1) Anamnese & Zielklärung
Wir schauen gemeinsam: Wann und wie zeigt sich deine Höhenangst? Was genau passiert im Körper? Welche Gedanken und inneren Bilder sind typisch? Und vor allem: Was genau wünscht du dir (z. B. wieder mehr Freiheit, weniger Vermeidung, mehr Sicherheit in bestimmten Situationen)? Welche konkreten Situation möchtest du erfolgreich meistern?
2) Ressourcen & Stabilisierung
Bevor wir in die Konfrontation gehen, lernst du mittels Hypnose, wie du dein Nervensystem beeinflussen kannst – nicht gegen die Angst, sondern durch sie hindurch.
3) VR-Konfrontation – Schritt für Schritt
Dann startet das Training: nicht überfordernd, sondern dosiert. Wir arbeiten mit kurzen Sequenzen, Wiederholungen und Pausen – so, dass dein System lernt:
Angst kann da sein – und sie geht wieder runter. Du lernst: Ich bleibe präsent. Ich bleibe handlungsfähig.
4) Hypnotische Integration & Transfer
Im Anschluss integrieren wir das Erlebte: Was hat funktioniert? Wo hat sich etwas in deinem Fühlen verändert? Wir verankern neue Muster (z. B. ruhiger Atem, weiter Blick, inneres „Ich kann bleiben“) und stärken die Fähigkeit, in ähnlichen Situationen automatisch schneller zu regulieren.
5) Alltagstraining (wenn sinnvoll)
Zum Schluss bekommst du klare, realistische Transfer-Schritte: kleine Übungen, die zu deinem Leben passen, plus kurze Selbsthypnose- oder Regulationssequenzen, damit du zwischen den Sitzungen weiter stabil Fortschritte machst.
Typische Ziele, die Klienten und Klientinnen erreichen wollen
- weniger körperliche Alarmreaktionen bei Höhe oder Tiefe
- wieder mehr Bewegungsfreiheit ohne ständiges Ausweichen
- mehr innere Ruhe und Selbstkontrolle in herausfordernden Momenten
- schnelleres „Runterregeln“ statt Hochfahren bis zur Panik
- ein Gefühl von Sicherheit, das nicht gespielt ist – sondern gelernt
Für wen ist das geeignet?
VR-Konfrontation mit Hypnose eignet sich besonders, wenn du:
- eine spezifische Höhenangst hast (mit oder ohne Panikreaktionen)
- bisher viel vermeidest und wieder unabhängiger werden willst
- einen strukturierten, nachvollziehbaren Ansatz möchtest
- bereit bist, in sinnvollen Stufen zu üben – ohne Druck, aber mit Klarheit
Wenn medizinische Faktoren (z. B. starke Gleichgewichtsprobleme) oder schwere psychische Krisen eine Rolle spielen, klären wir vorab, was sinnvoll und sicher ist.
Was mir dabei wichtig ist
Du wirst bei mir nicht „überrumpelt“. Fortschritt entsteht nicht durch Härte, sondern durch kluge Dosierung, Wiederholung und das Gefühl: Ich habe Kontrolle – und ich kann mich regulieren. Genau das trainieren wir.
Termin & nächster Schritt
Wenn du deine Höhenangst gezielt angehen willst und dir eine Kombination aus moderner VR-Konfrontation und therapeutischer Hypnose wünschst, melde dich gern. Im Erstgespräch klären wir, ob das Vorgehen zu dir passt – und wie ein sinnvoller, realistischer Plan aussehen kann.









